Universal Polydor, 2006

Zugegeben, am Anfang standen Äußerlichkeiten. Allen voran das wirklich schöne, originelle, einfach gute Cover, das sich von der Vielzahl anderer Cover im CD-Regal abhob und neugierig machte, bevor ich wußte, um welche Band es sich überhaupt handelt. Dann der schonmal irgendwo gehörte, ebenso wie das Cover minimalistische, originelle, irgendwie total gute Name der Band. Und, nicht zuletzt, der Preis von 10,99 Euro für eine neue CD, heutzutage geradezu ein Schnäppchen. Also griff ich, ohnehin nur im Schlendern begriffen und von milder Neugierde erfaßt, zu und trug die CD zur Vorhörvorrichtung des hiesigen kapitalistischen Antichristen. Diese hat den Vorteil, daß man sich selbst bedienen und eine nach oben offene Anzahl von Tonträgern anhören kann, aber auch den immensen Nachteil, daß sie immer nur 30 Sekunden pro Lied anspielt – für einen ersten Eindruck mag das genügen, ein Witz ist es aber, will man sich mit der Musik näher vertraut machen (und ich hoffe, daß durch diese blöde Entmündigung des Hörers einige Kunden vom Kauf abgehalten werden!).
Diesen Effekt hatte diese Vorrichtung jedenfalls vorerst bei mir. 30 Sekunden pro Stück genügten gerade mal, damit ich erfassen konnte, daß es sich bei den La’s um sehr 60s-Beat-getünchten Pop handelt. Nett. Und hey, kennt man „There She Goes“ nicht von Sixpence None The Richer? Ist ja lustig, das Stück stammt also von den La’s. Gut, jetzt habe ich das also auch mal gehört, dachte ich und stellte die CD zurück.

Aber irgendwas ließ mich daran nicht los. Vielleicht der Gedanke, all die Mädchen, die besagte Sixpence None The Richer hören, beim Auflegen mit dieser doch etwas flotteren Version zu verstören? Auf jeden Fall beeindruckte mich weiterhin das Cover, und eben der Preis. Irgendwann kaufte ich mir die CD dann doch.

Zuhause dann wurde ich davon wirklich überrascht: Meine Güte, wie verdammt gut diese 60s-Popsongs doch sind! Wie clever arrangiert, wie leichthändig gespielt, wie musikalisch interessant hinter ihrer süßen Oberfläche. Die so süß gar nicht ist: Entgegen dem einzig erschienenen regulären Studioalbum der La’s von 1990 (das ich leider noch nicht besitze), so die Linernotes dieser CD, habe die Band hier wohl tüchtig gerockt und sich damit dem gewünschten Sound eher angenähert als auf besagtem Album. Die Tragik der Kurzlebigkeit dieser feinen Band kann anderswo nachgelesen werden, auch der Unzufriedenheiten mit der einzigen Platte, an der die Band offenbar zerbrach, z.B. in den ausführlichen Linernotes zu diesen BBC-Sessions. Die Musik allerdings ist keineswegs tragisch, sondern wirklich wunderbar.

Die CD umfaßt insgesamt vier Sessions für die BBC, die chronologisch den Zeitraum von 1987 bis 1990 umfassen, Vorstudien zu ihrem Album also, und einige Lieder sind daher auch doppelt vertreten, der zweite Hit „Timeless Melody“ zum Beispiel, oder „Way out“, und daran läßt sich schön eine Entwicklung nachzeichnen, oder vielleicht auch nur Tageslaunen. Jedenfalls scheinen die früheren Sessions inspirierter zu sein, heiterer, während die späteren aggressiver wirken, trockener, härter. Bei den früheren Sessions jingle-jangeln die Gitarren schön freundlich und verspielt vor sich hin, bei den späteren beißen sie teilweise recht heftig. Was allen Sessions gemein ist, ist und bleibt musikalische Brillanz. Die Lieder, die so einfach erscheinen, zeichnen sich durch feine, durchdachte Arrangements aus, durch eine tragende Akustikgitarre, durch dezente, aber dennoch verspielte Leadgitarren, durch schöne Gesangsharmonien und vor allem durch überraschende Rhythmik. Sei es die irritierend plazierte Kuhglocke im 4/4-Takt des Openers „Doledrum“, sei es der Walzer von „Way Out“, sei es der geil groovende Bossa-Rhythmus von „Come In Come Out“. Hier hat sich jemand etwas gedacht. Wie im großen Hit „There She Goes“, in dem sich, kaum hörbar, dafür umso effektiver, plötzlich ein einmaliger Wechsel nach Moll findet. Oder die elektrische Gitarre in „Son Of A Gun“, die in der Strophe immer nur die zwei gleichen Töne spielt und gemeinsam mit einer wieder mal rhythmisch clever gesetzten Kuhglocke einen monotonen Kontrapunkt zu dem an sich freundlich-flotten Lied bildet.

Die 60s ziehen sich freilich durch, in kleinen Beat-Stücken, aber auch im psychedelischen, wabernden „Over“, mehr als doppelt so lange wie der Rest der Lieder. Und die Fröhlichkeit täuscht natürlich auch: Die Zweifel, mit denen sich Songschreiber und Kopf der La’s, Lee Mavers, laut Booklet herumschlug, finden sich auch in den Liedern, z.B. im düsteren, desillusionierten „Freedom Song“, in besagtem „Over“, oder aber in den fieseren Stücken wie „I Can’t Sleep“ oder „Calling All“, in denen ziemlich düster gerockt wird und die gerade im eher poppigen Kontext der Restsongs eine besondere Härte entwickeln.

Textlich allerdings erschließen sich mir die La’s nicht wirklich. Klassische Themen wie Kleinstadtmief („Doledrum“) oder zerbrochene („Way Out“) bzw. funktionierende („There She Goes“, freilich) Liebe, aber auch Abstrakteres, wie in „Over“ oder im „Freedom Song“ wird abgehandelt, einfache Klischeethemen, die immerhin mit einigen brillanten Zeilen trumpfen können.

Diese kleinen, sympathischen Lieder besitzen also eine faszinierende Tiefe, die ihnen eine ungemeine Langlebigkeit verleiht, sie einerseits sofort ins Ohr und dort nie wieder herausgehen läßt, andererseits aber auch nach mehrfachem Hören immer neue Überraschungen bietet. Die „BBC In Session“ der La’s hat mich daher auch viele, viele Wochen nonstop begleitet, beim Autofahren, beim Staubsaugen, beim Sonnegenießen, beim Glücklichsein, und auch beim Traurigsein. Sie hat mich zum Tanzen gebracht, zum Zuhören, und immer wieder zum Staunen, mit einer Halbwertzeit, die wesentlich länger ist als manche Alben mancher meiner sonstigen Lieblingsbands.

Das einzig reguläre Album ist übrigens dieser Tage als Doppel-Deluxe-Edition oder so wiederveröffentlicht worden, aber ich habe das Gefühl, die BBC-Sessions sind beseelter, besser, durch die unterschiedlichen Sessions und der deswegen auch unterschiedlichen Sounds interessanter. Und, naja, heutzutage halt auch ein Argument: billiger.

www.thelas.org

Gutfeeling, 2008

Ach herrje, dachte ich, als ich heute vormittag nach dem Aufstehen in einer Mußephase die schöne 12″ von G.Rag und den Landlergschwistern in die Hand nahm, lächelnd an das Konzert der Hermanos Patchekos – sind es komplett dieselben Musiker? Eine leicht modifizierte Besetzung? Jedenfalls auch mit G.Rag als Vorsteher – gestern Abend dachte und dabei meine Finger über die rauhe Plattenhülle gleiten ließ, umweltschützend, recycled, ein haptisches Vergnügen für den Sammler und, wie alle Platten aus dem Münchner Hause Gutfeeling, allein schon zum Angucken und -fassen einfach schön.

Und so ein bißchen hatte ich eine Ahnung von dem, was kommen würde, zog sich Bavarisch-Folkloristisches doch schon durch den Calypso-Folk-Trash von gestern Abend, allerdings nur in Ansätzen, als – zugegeben verdächtig fingerfertiger – Lacher zwischendurch. Und natürlich war mir klar, daß die Landlergschwister nicht wie die Hermanos Patchekos klingen würden, das steckt ja schon im Namen, und weil jene sich auf dem Terrain besagten Calypso-Folk-Trashs mit viel Kenntnis, Respekt und Leidenschaft umtun, hätte man sich ja denken können, daß diese mit bayrischer Folklore…

Ich bin dennoch erschrocken, als aus meinen Lautsprechern plötzlich weißblaue Blasmusi erklang, und weil ich in der Wohnung unterwegs war, auch noch entsprechend laut, damit ich’s auch im Bad noch hören konnte, und jeder, der vorbei lief, auch auf der Straße. Ach herrje, wie authentisch! Wie, hmja, bierselig, weißwurschtselig, breznselig. Auf einmal konnte ich mir vorstellen, wie sich K. damals gefühlt hat, als ich ihr ihre erste Alt.Country-Kassette aufgenommen und gleich mit dem sehr bluegrasslastigen „Picture on my mind“ von Freakwater angefangen habe – sehr wohl wissend, was ich da tat! -, und sie sich zuerst wohl ziemlich dafür geschämt hat. Mir trötete heute beim Eröffnungsstück „Amalie“ ein Orchester aus Tuba, Trompeten, Hörnern und Akkordeon entgegen, als ob ich im Bierzelt sitzen würde. Wie peinlich. Wie hinterwäldlerisch. Wie … beseelt! Wie seligmachend! Und hey, plötzlich ein ungewöhnlicher Break im zweiten Stück „Hoitsn auf!“. Und dann Südstaatenschwermut par excellence: Die Landlergschwister spielen Hank Williams und stecken ihn tief ins Mississippi-Delta, mit schrägen Bläsern, einem desolaten Banjo und G.Rags typischem Gesang durchs Megaphon.

Die zweite Seite beginnt dann wiederum ziemlich unbayrisch, nämlich mit dem Südstaatenfunk von „Kommissar Schmelz“, und wo „Xaver Reloaded“ dann wieder sehr blauweiß wird, entwickelt sich plötzlich das genrefremde Banjo teilweise zum tragenden Instrument, die Tuba klingt allzu schräg, und die Restbläser ergehen sich in unheimlich schönen Harmonien, bevor die „Juli Polka“ wieder unterm, naja, Maibaum landet.

Ist es jetzt Volksmusik, oder Folkmusic, oder Folklore? Verwendet man die Ironie der Landlergschwister gegen sie, dann ist es volkstümliche Musik, von großkopferten Studierten aufgegriffen, in neue Kontexte gestellt, ausgeschlachtet, eine Travestie, ein böser Scherz mit der Saufmusik des einfachen Volkes. Aber, nein, so ist es nicht. Ironie? Ja, schon. Aber gleichzeitig so dermaßen viel Herzblut, Leidenschaft, Spielfreude, daß man merkt: Hier nimmt jemand die Musik ernst, ohne sie bierernst zu nehmen. Punk in dem Sinne, in dem auch Guggenmusik aus der Schweiz Punk ist: nämlich aufrichtig, voller Freude, und druff g’schissen, was irgendwer dazu sagt, ob’s der Obercoole zu uncool findet oder der Musikantenstadlfuzzi zu lärmig.

Ich zitiere die Homepage von Gutfeeling: „Nichts weniger als den versauten Ruf Bayerischer Folklore wiederherzustellen ist das Ziel eines weiteren G.Rag-Spin-Offs: G.Rag und die Landlergschwister spielen Landler, Zwiefache, Gstanzln und Wirtshausklassiker, so wie sie sich gehören, rau, schräg, mit/ohne megaphone und laut. Eine Watsch’n für alldiejenigen Verbrecher, die diese Musik wie eine todgeweihte Sau durch die Dörfer einer virtuellen Fernseh-Voralpenidylle treiben.“ Die Landlergschwister in aufrechter Mission also, und plötzlich ist es irgendwie gar nicht mehr seltsam, daß sich zwischen all der bayrischen Folklore zwei Covers von Hank Williams befinden, diesem Countryrebellen, diesem Künstler und Säufer, demjenigen, der persönliche Abgründe in die Countrymusik gebracht hat und sie als erster zum Vehikel für die eigene, ganz persönliche Pein machte, dem allzufrühverstorbenen Schmerzensmann mit dem ewigen schiefen Grinsen im Gesicht. Und genau das ist diese Platte für Bayern: aufrechte, ernstgemeinte Schmerzensmusik aus dem Hinterwald mit einem dermaßen schiefen Grinsen im Gesicht, daß es nur so eine Freude ist.

Ach ja, und bestellt Euch doch bei der Gelegenheit gleich den gesamten Backkatalog von Gutfeeling, da könnt Ihr nix falsch machen.

www.gutfeeling.de

Music for Nations, 1984

Jetzt haben Metallica ihre ersten beiden Alben, „Kill ‚em All“ (1983) und „Ride The Lightning“ (1984) als Vinyl-Reissue herausgebracht, einmal in der normalen 12″-Version, und einmal als audiophile Doppel-7″. Ich konnte mir ein seliges Lächeln nicht verkneifen, als ich neulich auf die beiden 12″-Alben stieß, und einen Moment lang fühlte ich mich wieder jung.

Nicht, daß dieses Jungsein dereinst eine allzu freudige Sache gewesen wäre, aber gerade deshalb war „Ride The Lightning“, mein erster Kontakt mit Metallica, irgendwie passend. Es muß wohl ein Samstag gewesen sein, morgens um halb acht, denn wir saßen gerade im Physiksaal und warteten auf den Unterrichtsbeginn, als mein Schulkamerad (und zeitweiser Gitarrist in meinem ersten, kläglichen Gehversuch von Band) M. mir seinen Walkmankopfhörer gab (damals noch zwei Schaumgummiklumpen mit einem Drahtbügel) und diabolisch grinsend sagte: „Da, hör mal.“ Nach dem Akustikgitarrenintro, das den ersten Song von „Ride The Lightning“, „Fight Fire With Fire“, einleitet und für das ich M. ob dessen Kitsches (gespielt cool) verächtlich ansah, begann plötzlich der Heidenkrach der Becken von Lars Ulrich, gefolgt vom härtesten und finstersten Riff, das ich bis dato gehört hatte.

Wahrscheinlich machte ich große Augen, wahrscheinlich hatte ich eine Gänsehaut, und wahrscheinlich grinste mich M. süffisant und voller Triumph an. Uff, das war irgendwie zuviel für einen Samstagmorgen, an dem noch eine Doppelstunde Physik vor mir lag. Natürlich spielte ich den Coolen und gab M. den Kopfhörer mit anerkennenden Gesten und Worten zurück, doch war es weniger das Bahnbrechende an dieser musikalischen Entdeckung, das mir eine Gänsehaut verursachte. Mir machte diese Musik erstmal schlicht Angst.

Aber man mußte ja sein Gesicht wahren, also lief ich gleich nach der Schule in den örtlichen Plattenladen und besorgte mir das Album. Fasziniert hielt ich die Platte in der Hand, als ich wieder zuhause war. Diese Ästhetik war neu für mich: Das zwischen finster dräuend und hell leuchtend changierende Blau des Covers, durchzogen von den obligatorischen Blitzen (die bei heutigem Hinsehen eher billig und vielleicht schon peinlich wirken, eher wie ein Airbrush-Painting auf einer Motorhaube), und der frei schwebende elektrische Stuhl in der Mitte, der an einigen wenigen Stellen – ein cleverer Schachzug des Malers – nicht mehr metallisch Blau ist, sondern irgendwie eklig befleckt oder rostig ausschaut, eröffneten mir Welten, die ich mir von meinen Amigaspielen nur wünschen konnte.

Überhaupt, die Bilder der Band: Jungs wie du und ich, in Jeans und T-Shirt, mit langen Haaren, eingebettet in diese grafische und akustische Monumentalität – wow. Besonders faszinierend waren die Fotos auf dem Innersleeve, in grobkörnigem Schwarzweiß, und vor allem die wirklich dreckigen Socken von Kirk Hammett zeugten vom Geist echten Metals. Aber unterm Strich war es doch dieses plastische Blau, das mich gefangennahm.

Und dann die Musik, freilich: Vorher kannte ich Manowar und Kingdom Come, sprich: Micky Maus in Lack und Leder und bekiffte, drittklassige Led Zeppelin-Epigonen (und nur Led Zeppelin selbst konnten all die Jahre bestehen). Und jetzt dieses finstere Eingangsriff, dieser wuchtige Sound, diese überraschend komplexen Breaks, diese Geschwindigkeit, und über allem James Hetfields Gesang, der von ehrlicher Verzweiflung geprägt war, von ehrlicher Wut, fern jeder Affektiertheit, die z.B. Manowar anhaftete. Ein junger Mann, der sich die Seele aus dem Leib schrie, von seiner Angst zu sterben sang (wer will, kann den Titelsong als gesellschaftskritisches Statement gegen die Todesstrafe auffassen – ein Realismus, der Manowar ja völlig abging und -geht), und seine Lebensmüdigkeit und Traurigkeit in „Fade To Black“ so wunderbar in Klang fasste, dabei aber nicht aufgab, sondern am Ende in rasenden Zorn ausbrach. Mit „For Whom The Bell Tolls“ hörte ich die erste Metalhymne meines Lebens, die mir selbst heute noch keine Schamesröte ins Gesicht treibt, ich verstand zum ersten Mal, was Groove und Härte bedeuten konnten. Und diese Natürlichkeit nahm mir dann auch die Angst vor dieser damals unglaublichen Härte.

Natürlich war ich damals noch jung, Carcass lagen noch weit vor mir, und Industrial noch sehr viel weiter, und daher war ich dankbar für den Popappeal Metallicas, für die schönen Melodien, gerade von „Fade To Black“, aber auch von „Escape“, eigentlich ein echter melodischer Hardrocksong, nur in schwererem Gewand. Das verhinderte die Überforderung, die Carcass später ersteinmal bedeuteten, das verstärkte die Menschlichkeit, die street credibility, die Natürlichkeit Metallicas, von der auch die Fotos zeugten.

Mit diesem Album begann für mich das Ende des Fantasy-Metals von Manowar, das Ende des Kitschs in der harten Musik, begann ich zu unterscheiden zwischen Authentizität und Gepose. Und Guns N‘ Roses konnten später nur deswegen bestehen, weil sie eine ähnliche Authentizität besaßen wie eben Metallica.

Spricht man mit Metallica-Fans, dann belegt „Ride The Lightning“ eher einen der hinteren Plätze in der Beliebtheitsskala. „Master Of Puppets“ (1986) und besagtes „Kill ‚em All“ belegen die ersten Plätze, und auch ich höre mittlerweile am liebsten das bei echten Metalheads weitgehend abgelehnte Album „Load“ von 1996. Doch gehört das Anfangsriff von „Fight Fire With Fire“ auch heute noch zum Härtesten, das es gibt – und nichtmal Slayer, die damals irgendwie alle überholt haben, kommen da ran -, gehören „Fade To Black“ und „Escape“ mit zum Ergreifendsten, und gehört Cliff Burtons Baß in „The Call Of Ktulu“ mit zum Brillantesten in der Rockmusik.

Als erstes Album, das ich von Metallica besaß, und als das mit den schönsten Farben auf dem Cover, und nicht zuletzt als das, das „For Whom The Bell Tolls“ beherbergt, wird mir diese Platte immer die liebste von Metallica bleiben, und wer sie noch nicht hat, soll sich jetzt das Reissue kaufen, aber bitte auf 12″, denn nur da entfaltet das Cover seine Wirkung, die besser ist als jedes Amiga-Adventure.

http://www.metallica.com